Neues Spiel – neues Glück

Ab morgen früh ist es dann endlich soweit: nachdem ich irgendwann mitten im vergangenen Semester meine Zulassung für das Medizinstudium erhalten hatte, konnte ich letztes Semester zwei Fächer abhaken: Neurologie und Psychiatrie. Und dieses Semester geht es dann in die Vollen. Es steht das wohl umfangreichste Semester überhaupt an: Innere Medizin.

Blutdruck Messung und EKG Kurve.

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Wir haben nur noch rund 16000 Tage…

Also eigentlich habe ich nurnoch ungefähr diese Anzahl an Tagen übrig… in meinem Leben… erschreckend wenn man es sich vor Augen hält, wie kurz das Leben doch ist. Aber irgendwo auch gut darum zu wissen. Denn was würde ich machen, wenn ich es mir nicht vor Augen halten würde? Womöglich würde ich mein Leben damit vergeuden mich täglich mit irgendwelchen Fernsehserien berieseln zu lassen – mir ein Leben vorspielen zu lassen, dass ich so nie hatte nur um irgendwann aufzuwachen und festzustellen, dass ich nicht mehr lange zu leben habe. Das ist keine schöne Perspektive… Weiterlesen „Wir haben nur noch rund 16000 Tage…“

Die Macht der Gedanken

Wer meinen letzten Blogeintrag gelesen hat, der weiß bereits um die Macht der Gedanken und darum, wie sehr sich unsere Einstellung zu einem bestimmten Sachverhalt ändern kann, wenn wir es nur wollen und bereit sind unseren Blickwinkel zu ändern. In diesem Eintrag möchte ich noch auf ein weiteres Beispiel eingehen, das mir zeigt, wie mächtig dieses Werkzeug ist. Weiterlesen „Die Macht der Gedanken“

Du kannst sie nicht ändern…

…aber du kannst deine Einstellung zu ihnen ändern.

Diesen Satz bekam ich mehrfach zu hören, als ich vor einigen Jahren in Therapie war, um die Probleme mit meinem Elternhaus aufzuarbeiten. Zunächst kam es mir völlig banal und dumm vor – wie Selbstbetrug. Doch es ist etwas daran. Lasst mich erklären, wo der Vorteil dieses Denkens liegt: Weiterlesen „Du kannst sie nicht ändern…“

Wozu braucht es Unterhaltung?

Ich habe soeben mein Netflix-Abo gekündigt. Warum? Weil ich es zahlte, ohne es wirklich zu nutzen. Ich hätte theoretisch die Möglichkeit gehabt auf Hunderte und Tausende von Filmen und Serien zugreifen zu können. Doch die Wohnung meiner Partnerin und mir bietet nicht genug Platz für einen großen TV – also blieb er draußen… eingemottet im Keller meiner Eltern. Noch dazu lebe ich fortan von meinen ersparten Rücklagen und kann somit das Geld, welches nicht in ein Streaming-Abo fließt gut in wirklich wichtige Dinge investieren: in die, die ich brauche (Miete, Lebensmittel,  Versicherungen) und die ich möchte (Musikequipment als Ausgleich zum Studium, ab und zu Essen gehen mit Freunden oder der Partnerin, Geschenke machen). Die Frage, die ich mir jedoch in diesem Kontext stelle ist: wozu braucht es Filme? Wozu braucht es Unterhaltung? Videospiele und derartiges mehr?
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Warum junge Männer in den Krieg ziehen (wollen)…

Ein ungewöhnlicher Titel… junge Männer wollen (?!) in den Krieg ziehen? Nein, ich rede hier nicht von Männern aus Afghanistan oder einem anderen (scheinbar) fernen Land: ich rede von jungen Männern aus Deutschland. Die in Wohlstand und Frieden aufgewachsen sind und nie Krieg oder dergleichen erleben mussten. Und dennoch wollen diese jungen Männer in den Krieg ziehen. Zuletzt war es mein eigener Cousin, der sich für sage und schreibe zwölf Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet hat – nicht um einen organisatorischen Job zu machen: nein, er will in erster Reihe an der Front in den Krieg ziehen. Was geht in der Psyche eines jungen Menschen wie ihm ab, dass er sich zu so einem Schritt entschließt?

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Zu viel Stoff – das Problem des Medizinstudiums

Ich liebe die kalte Jahreszeit: hier drinnen an meinem Schreibtisch zu sitzen und medizinische Literatur zu erarbeiten empfehle ich als Wonne aber auch als Privileg. Ich weiß, ich erkaufe mir die Zeit, die ich vor dem Schreibtisch verbringe mit einigen Zehntausend Euro, die ich zuvor durch meinen alten Job verdient und auf die hohe Kante gelegt habe. Besonders schön ist diese Zeit, wenn es draußen kalt, nass und dunkel wird. Im Herbst und Winter sitze ich besonders gerne drinnen am wärmen Schreibtisch… während leiste Klavierklänge den Raum erfüllen und mehrere kleine Lichtquellen das Zimmer in angenehme Farben tauchen.

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Das Gegenteil von Liebe

Das Gegenteil von Liebe ist nicht – wie manch einer vermuten könnte – womöglich Hass: es ist die Abwesenheit von überhaupt irgendeiner Emotion. Einen Menschen, den ich hasse, zu dem stehe ich in einer Beziehung… einer dem ich nicht antworte – dem signalisiere ich: du existierst für mich überhaupt nicht. Du bist mir so unwichtig als würdest du nicht da sein. Du bist mir völlig egal. Was das im Gegenüber auslöst ist fatal…

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Top-5 Apps für das Medizinstudium

In diesem Artikel geht es mal nicht um irgendwelche Themen, die mir im Kopf herumschwirren, sondern um etwas ganz praktisches: Apps, die das Leben als Medizinstudent leichter machen. Ich beschränke mich hierbei auf die Plattformen von Apple, da ich selbst Mac, iPad 2018 und iPhone XS besitze und mit diesen meine Arbeit verrichte. Weiterlesen „Top-5 Apps für das Medizinstudium“

Chaostoleranz vs Determinismus

Ich lebe heute ein Leben, das größtenteils deterministisch ist. Ich habe meinen Job gekündigt, da ich eine Zusage für das Weiterstudieren im Medizinstudium bekommen habe, ich weiß so ungefähr, was im kommenden Semester auf mich zukommt, ich kann meinen Alltag planen und er wird so kommen, wie ich es geplant habe… alles in allem ein recht vorhersehbares Leben… langweilig?! Vielleicht. Stressfrei: unbedingt! Das vergangene Wochenende war da so ganz anders… Weiterlesen „Chaostoleranz vs Determinismus“